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Berichtsprofil

Berichtsparameter GRI 102‑46; GRI 102‑48; GRI 102‑49

Mit »What a difference« veröffentlicht die Flughafen München GmbH (FMG) ihren zehnten integrierten Bericht in einer vollumfänglichen Online- und einer gekürzten Printversion. Im Printbericht sind das Berichtsprofil, der GRI-Inhaltsindex, das Nachhaltigkeitsprogramm, eine Übersicht über die wesentlichen Themen, die Nachhaltigkeitskennzahlen sowie der Konzernanhang und die Prüfbescheinigungen nicht enthalten. Der Online-Bericht (im Folgenden: integrierter Bericht) umfasst alle Inhalte der Berichterstattung. Der integrierte Bericht erscheint jährlich. Der Berichtszeitraum umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019. Der letzte integrierte Bericht erschien am 24. Juni 2019.

Verantwortlich für den integrierten Bericht sind die Leiter der Konzernbereiche Unternehmenskommunikation sowie Konzernentwicklung. Die Geschäftsführung prüft und bewilligt ihn, die finale Freigabe erfolgt durch den Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH.

Weiterführende Informationen sind auf der Website des Flughafens München platziert (zum Beispiel detaillierte Berichte aus den Fachbereichen). Außerdem stehen zahlreiche Publikationen als Download zur Verfügung.

Inhalte des Berichts / GRI 102‑48; GRI 102‑49

Neben dem freiwilligen Konzernabschluss gemäß § 315e Abs. 3 HGB nach den international anerkannten Rechnungslegungsstandards, zu dessen Erstellung der Konzern gesetzlich verpflichtet ist, umfasst der integrierte Bericht Angaben zur Nachhaltigkeitsleistung. Die für das Unternehmen wesentlichen Themen werden auf Basis einer Wesentlichkeitsanalyse ermittelt und im Rahmen der jährlichen Berichterstattung abgebildet – gemeinsam mit einer Erläuterung, warum diese Themen für die FMG von Bedeutung sind.

Es handelt sich um ökonomische, ökologische und soziale Themen, die für die kurz-, mittel- und langfristige Wertschaffung des Unternehmens von Bedeutung sind. Gleichzeitig sind es die Themen, die die Entscheidungen der Stakeholder potenziell beeinflussen können. Darüber hinaus werden auch die Themen als wesentlich betrachtet, die ökonomische, ökologische und soziale Auswirkungen haben. Sie werden in diesem Bericht beschrieben und stellen die zentralen Inhalte für das strategische Nachhaltigkeitsmanagement dar.

Für alle wesentlichen Themen gilt die Prämisse, dass der Flughafen München sie in den betroffenen Bereichen (Geschäfts-, Konzern- und Servicebereichen sowie den Tochter- und Beteiligungsgesellschaften und den Stabsstellen) aktiv beeinflussen kann. Das Nachhaltigkeitsprogramm zeigt auf, mit welchen Initiativen und Maßnahmen die FMG die wesentlichen Themen steuert.

Grundlagen der Berichterstattung

Integrierte Berichterstattung gemäß IIRC

Bei der integrierten Berichterstattung folgt die FMG seit 2010 als Teilnehmer des <IR> Business Networks dem prinzipienbasierten Ansatz des International Integrated Reporting Council (IIRC) und damit dem International <IR> Framework. Das <IR>-Rahmenkonzept des IIRC sieht vor, dass Unternehmen darlegen, mit welchen wesentlichen Aktivitäten sie kurz-, mittel- und langfristig finanzielle und nicht finanzielle Werte schaffen. Die FMG orientiert sich an den zentralen Grundsätzen (Guiding Principles) und den geforderten Berichtselementen (Content Elements) des IIRC.

Nachhaltigkeitsberichterstattung

Dieser Bericht wurde in Übereinstimmung mit den GRI Standards, Option »Comprehensive« erstellt. Außerdem berücksichtigt der Flughafen München die G4 Sector Disclosures der GRI für Flughafenbetreiber. Im GRI-Inhaltsindex finden sich Hinweise auf die entsprechenden Berichtsinhalte sowie Angaben, ob beziehungsweise wie diese geprüft wurden. Als Anwender des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) verweist die FMG im GRI-Inhaltsindex auch auf die im Kodex geforderten Transparenzkriterien.

Angaben im Finanzbericht

Die Flughafen München GmbH stellt gemäß § 315e Abs. 3 HGB freiwillig einen Konzernabschluss nach international anerkannten Rechnungslegungsstandards auf. Dabei wendet die Gesellschaft die vom International Accounting Standards Board (IASB) und vom International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC) veröffentlichten Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) und Interpretationen (SIC/IFRIC) in der in europäisches Recht übernommenen Fassung vollständig und uneingeschränkt an. Darüber hinaus werden die Regelungen des § 315e Abs. 3 Satz 2 i. V. m. Abs. 1 HGB beachtet.

Der Konzernlagebericht 2019 wurde außerdem nach den Anforderungen des Deutschen Rechnungslegungsstandards DRS 20 erstellt.

Datenerhebung und Berechnungsmethoden / GRI 102‑48; GRI 102‑49

Die ermittelten Daten beziehen sich in der Regel auf den oben genannten Zeitraum oder auf den Stand am Ende der Berichtsperiode. Falls einzelnen Informationen andere Zeiträume zugrunde liegen, wird dies explizit angegeben. Sofern nicht anders vermerkt, beziehen sich die Informationen und Kennzahlen im vorliegenden Bericht auf den gesamten Konzern einschließlich der Beteiligungsgesellschaften mit Mehrheitsbeteiligung der FMG. Abweichende Konsolidierungskreise werden entsprechend erläutert.

Sämtliche Daten und Informationen wurden mit repräsentativen Methoden von den fachlich zuständigen Einheiten für den Berichtszeitraum erhoben. Änderungen sind durch entsprechende Fußnoten kenntlich gemacht.

Die Personaldaten werden vorrangig mit einem elektronischen Personalmanagementsystem erfasst und ausgewertet.

Die Umweltdaten werden im Rahmen des Umweltmanagementsystems nach EMAS-Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 und DIN EN ISO 14001:2015 systematisch erhoben und unterliegen der externen Validierung beziehungsweise Zertifizierung durch einen zugelassenen Umweltgutachter.

Die Ermittlung der Treibhausgasemissionen orientiert sich an den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocol. Die Heizwerte und Emissionsfaktoren werden – soweit sie dem Emissionshandel unterliegen – gemäß den Vorgaben der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) bewertet. Die im Bericht veröffentlichten Daten bilden die Grundlage für die jährliche Teilnahme am Carbon Disclosure Project (CDP).

Alle in diesem Bericht getroffenen Zukunftsaussagen berücksichtigen Risiken und Unsicherheiten und gehen von verfügbaren Informationen und Prognosen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aus. Auch wenn die zukunftsbezogenen Aussagen sehr sorgfältig erarbeitet wurden, können Abweichungen durch diverse, zum Erscheinungstermin nicht vorhersehbare Einflussgrößen entstehen.

Die im Bericht erfassten Kennzahlen sind kaufmännisch gerundet. Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. Dies gilt auch für Prozentangaben.

Externe Prüfung und Zertifizierung

Die Prüfung des Konzernlageberichts und des Konzernabschlusses wurde durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Die Prüfung wurde am 28. Mai 2020 abgeschlossen und hat zu keinen Einwendungen geführt.

Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft führte zudem eine betriebswirtschaftliche Prüfung mit begrenzter Sicherheit (»limited assurance«) von für die FMG wesentlichen Kennzahlen zur Nachhaltigkeitsleistung durch. Die Prüfung erfolgte unter Anwendung des »International Standard on Assurance Engagements« (ISAE) 3000. Angaben und Kennzahlen im Umfang der betriebswirtschaftlichen Prüfung sind im GRI-Inhaltsindex in der Spalte »Externe Prüfung« mit folgendem Symbol gekennzeichnet:

Im Rahmen der jährlichen Auditierung und innerhalb der Umwelterklärung wurden Angaben zum Umweltmanagementsystem nach EMAS-Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 und DIN EN ISO 14001:2015 durch den akkreditierten Umweltgutachter Dr. Reiner Beer (DE-V-0007) der Intechnica Cert GmbH (DE-V-0279) validiert. Die durch die Intechnica Cert GmbH zusätzlich geprüften Angaben sind im GRI-Inhaltsindex in der Spalte »Externe Prüfung« mit folgendem Symbol gekennzeichnet:

DIN EN ISO 14001
Die DIN EN ISO 14001 legt die grundlegenden Strukturen und Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest, mit dem eine Organisation ihre Umweltleistung verbessern, rechtliche und freiwillige Verpflichtungen erfüllen und Umweltziele meistern kann. Die ISO 14001 ist gleichzeitig auch die Grundlage für die Zertifizierung von Umweltmanagementsystemen.
Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)
Das Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung ist ein von den Europäischen Gemeinschaften entwickeltes Instrument für Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. EMAS erweitert die Forderungen der DIN EN ISO 14001 in strengerem Umfang, beispielsweise hinsichtlich der externen Umweltbetriebsprüfung, der kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung sowie der transparenten Kommunikation umweltrelevanter Entwicklungen.
Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol)
Weltweit anerkanntes und genutztes Instrument zur Quantifizierung und zum Management von Treibhausgasemissionen. Es macht Vorgaben für organisationsweite Berechnungen von Treibhausgasemissionen sowie für die Durchführung von Projekten zur Emissionsreduzierung.

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