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Wertschöpfung – der Flughafen München als Wirtschaftsfaktor

Ökonomischer Nutzen

Die ökonomischen Auswirkungen des Flughafens München auf sein Umfeld sind vielschichtig. Grundsätzlich wird zwischen Effekten unterschieden, die unmittelbar aus dem Betrieb des Flughafens resultieren, und solchen, die durch seine Nutzung entstehen.

Wertschöpfungseffekte durch den Betrieb des Flughafens

Die Wertschöpfungseffekte, die der Betrieb des Airports erzeugt, unterteilen sich in direkte, indirekte und induzierte Effekte. Im Jahr 2018 generierten alle Unternehmen, die auf dem Flughafen-Campus angesiedelt waren, eine direkte Wertschöpfung in Höhe von 3,78 Milliarden Euro. Knapp jeder hundertste Euro, der in Bayern erwirtschaftet wird, ist auf den Flughafen München zurückzuführen.

Effekte durch die Nutzung des Luftverkehrs

Effekte, die sich aus der Nutzung des Flughafens München ergeben, werden als Standorteffekte bezeichnet. Zu diesen zählen positive ökonomische Auswirkungen, wie etwa die Steigerung der Produktivität und Investitionen sowie ein hohes Beschäftigungs- und Innovationsniveau. Denn die Nähe zum Flughafen ist ein wichtiges Kriterium für die Ansiedlung von Firmen, insbesondere von international tätigen Unternehmen. Der Flughafen bietet außerdem beachtliche Vorteile für die Tourismusbranche.

Effekte durch die Nutzung des Luftverkehrs 2018: Gesamt, direkt, indirekt, induziert

Effekte

 

Kurzbeschreibung

Quelle: Fachgutachten »Wertschöpfungseffekte aus der Angebotserstellung des Flughafens München«

Direkte Effekte

 

Gesamte Wertschöpfung, erzielt durch alle wirtschaftlichen Aktivitäten am Flughafen München. Aus dieser direkten Wertschöpfung werden Löhne und Gehälter gezahlt.

Indirekte Effekte

 

Alle wirtschaftlichen Wirkungen, die sich durch die Herstellung von Vorleistungen für Unternehmen am Flughafen München ergeben.

Induzierte Effekte

 

Alle wirtschaftlichen Wirkungen, die durch das Ausgeben der Einnahmen aus den direkten und indirekten Effekten entstehen.

Wohnorte der Mitarbeiter

Anzahl Personen

Landkarte Wohnorte der Mitarbeiter
Quelle: Beschäftigtenerhebung 2018, In Klammern: Veränderung des Anteils gegenüber 2015 in Prozentpunkten

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